Rapid PrototypingRapid Prototyping

Rapid Prototyping



Kürzere Entwicklungszeiten werden im industriellen Wettbewerb immer wichtiger für den Markterfolg eines Produktes. Hierzu werden in modernen Betrieben zunehmend CAM-Techniken eingesetzt.zu denen unter anderem das "Rapid Prototyping", "Rapid Tooling", und in absehbarer Zeit das "Rapid Manufacturing" zählt, bzw. zählen wird.Grundlage all dieser Verfahren sind im Rechner erzeugte 3D-CAD-Datensätze, welche die Geometrie des entwickelten Produktes bzw. Werkzeuges für das Produkt eindeutig beschreiben. Mit Hilfe dieder Daten und den genannten "Rapid-Techniken" lassen sich dann Modelle sowie Werkzeugkavitäten vollautomatisch herstellen. Dies ist möglich in einer Qualität und in Zeiträumen, die mit den Methoden des herkömmlichen Musterbaues bei weitem nicht zu erziehlen sind.Zukünftige Ingenieure, die im Augenblick noch in der Ausbildung stehen und sich für eine Tätigkeit in der Entwicklung oder Fertigung entscheiden, werden in ihrem Arbeitsleben mit diesen Techniken umgehen und vertraut sein müssen.

Um sich optimal auf die spätere Berufstätigkeit vorzubereiten, bietet das Fachgebiet Kunststofftechnik (FG 10) seinen Studenten hierzu die besten Möglichkeiten. Das Technikum des Fachgebietes ist mit modernen RP-Maschinen ausgerüstet, deren Eisatzmöglichkeiten natürlich auch im Rahmen von Vorlesungen und Übungen behandelt werden. Weiterhin besteht für besonders interessierte Studenten die Möglichkeit , bei Studien- und Diplomarbeiten direkt mit diesen Maschinen zu arbeiten.

Hochgeschwindigkeits 3-Achsen Fräsmaschine



Hiermit werden aus 3-D-Daten Modelle aus Kunststoff oder Aluminium gefräst. Diese Methode wird in der Industrie überwiegend für Metallmodelle mit hohen Ansprüchen an die Festigkeit eingesetzt, da hier die Modelle nach den neusten Verfahren noch nicht so belastbar oder zu teuer sind.

 

 

 

 

Sinterstation DTM 2000



Diese Maschine kann durch gezieltes Versintern von Pulver mittels LASER in kürzester Zeit aus 3-D-Daten komplexe Geometriemodelle aus Kunststoff herstellen. Diese Modelle sind vielfältig z.B. als Anschauungsmuster oder Funktionsmodell einsetzbar, lange bevor Teile aus einem Stahlwerkzeug zur Verfügung stehen. In zukunft wird die Maschine erweitert werden , um auch Teile aus Metall herstellen zu können.

 

 

 

Vakuum-Gießanlage



Für Aussagekräftige Versuche werden in der Regel mehrere Muster benötigt. Die Herstellung von Mustern auf einer Maschine wie z.B dem oben genannten Lasersintern ist jedoch sehr teuer. Weitere Modelle werden daher üblicherweise dadurch gefertigt, daß mit Hilfe des "Urmusters" aus der RP Maschine eine Silikonnegativform hergestellt wird. In dieser Form werden dann alle weiteren benötigten Modelle mittels spezieller Kunststoffharze abgegossen. um hohe Genauigkeiten der Abgüsse zu erhalten, und Blasenbildung beim Gießen zu vermeiden, geschieht dies unter Vakuum.